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  Titel/Geschichte  
 
1940 gründete Fritz Indermühle den Berner Kammerchor, um die „a-capella Literatur des 16.,  17. und 18. Jahrhunderts zu vermitteln und sich entschieden für die Chormusik unserer Zeit einzusetzen“.

Nichts zeigt die Vielseitigkeit seines musikalischen Schaffens besser als die Programme seiner Konzerte, wie es in der Schrift zum 40-Jahr-Jubiläum des Berner Kammerchors heisst: Sie umfassen die ältere Chormusik des 16. und 17. Jahrhunderts mit Heinrich Schütz im Mittelpunkt, die Messen, Oratorien, Motetten und Kantaten Johann Sebastians Bachs, Werke der Klassik und Romantik, aber auch die zeitgenössische Chormusik mit Werken seines Freundes Willy Burkhard. 1970 würdigte die Theologische Fakultät der Universität Bern seine langjährigen Verdienste um die bernische Kirchenmusik mit der Verleihung des Ehrendoktors.

1973 übernahm Jörg Ewald Dähler die künstlerische Leitung des Chors. Zur Stabübergabe hält die Jubiläumsschrift fest: „Ein Vergleich von Herkunft und musikalischem Werdegang beider Dirigenten zeigt eine Reihe von Parallelen. Wesentlich sind aber: die Liebe zur alten Musik, die engen Beziehungen zur Kirchenmusik und die Aufgeschlossenheit für Werke zeitgenössischer Komponisten als notwendige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterführung der Chorarbeit im Sinne seiner Gründer.“

Nach 37 Jahren hat Jörg Ewald Dähler auf den 1. Januar 2012 den Dirigentenstab an Jörg Ritter übergeben. Sein Nachfolger ist als Orchester- und Chordirigent namentlich in Hamburg, London, Köln, Kattowitz, Lissabon und Yale tätig gewesen und hat an Musikhochschulen in Köln, Boston, Yale und Bloomington (USA) unterrichtet.

 

 

Mehr über die Geschichte des Berner Kammerchors erfahren Sie in den beiden Jubiläumsschriften:

 
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